Uteruskarzinom  (Gebärmuttermutterkrebs)

.

Die Gebärmutter ist ein Muskel mit einem Hohlraum. Dieser ist von einer Schleimhaut ausgekleidet (Endometrium). Bis zu den Wechseljahren erneuert sich die Schleimhaut jeden Monat und wird bei der Regelblutung abgestoßen. Wenn Zellveränderungen in der Schleimhaut auftreten, was am ehesten in der letzten Phase vor den Wechseljahren oder danach vorkommt, kann sich Krebs in der Gebärmutterhöhle entwickeln. Diese Krebsart sollte nicht mit dem Gebärmutterhalskrebs verwechselt werden.In einigen Fällen wird diese Entwicklung begünstigt, wenn zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden nur Östrogene (weibliche Geschlechtshormone) eingesetzt werden. Nach den neuen Therapierichtlinien bekommen Frauen, die noch ihre Gebärmutter haben, Östrogene jedoch nur noch in Kombination mit Gestagenen verschrieben. Die Gestagene verhindern diese negative Auswirkung der Östrogene. Auch eine Therapie mit Anti-Östrogenen, die bei der Behandlung bestimmter Brustkrebserkrankungen eingesetzt werden, kann das Auftreten von Gebärmutterkrebs fördern. Bei diesen Patientinnen überwiegen jedoch die Vorteile der Anti-Östrogen-Therapie im Hinblick auf die Brustkrebserkrankung deutlich die Nachteile bezüglich einer möglichen Entstehung des Gebärmutterkörperkrebses.

.

Welche Symptome treten bei Gebärmutterkörperkrebs auf?

Das erste Symptom ist eine Blutung aus der Scheide beziehungsweise aus der Gebärmutter. Sie ähnelt einer Menstruation, ist jedoch meist deutlich schwächer und kann insbesondere als Zwischenblutung in Erscheinung treten. Manchmal tritt nur eine Schmierblutung oder schwarzbrauner Ausfluss auf. Unter Umständen können auch wehenartige Schmerzen auf einen Gebärmutterkörperkrebs hindeuten.

Wie diagnostiziert man Gebärmutterkörperkrebs?

Sehr hilfreich ist die Vaginalsonographie (Ultraschall-Untersuchung über die Scheide). Zur sicheren Diagnose werden eine Ausschabung der Gebärmutter und eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) vorgenommen. Nur durch die feingewebliche (histologische) Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut kann ermittelt werden, ob es sich um gutartige Veränderungen, Vorstadien oder eine bereits bestehende Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut handelt.

Zur Beurteilung der Ausdehnung der Erkrankung ist zusätzlich eine Computer-Tomographie (CT) oder eine Kernspin-Tomographie (NMR) notwendig.

.

Wie wird Gebärmutterkörperkrebs behandelt?

Bei Gebärmutterkörperkrebs müssen die Gebärmutter und die Eierstöcke operativ entfernt werden, da die Erkrankung sehr häufig Absiedlungen in die Eierstöcke setzt. Je nach Tumorstadium, das heißt je nach Ausdehnung der Erkrankung, müssen auch die Lymphknoten im Bereich des Beckens (eventuell auch entlang der Hauptschlagader) entfernt werden. Nur beim Übergreifen auf die Scheide muss eine Scheidenmanschette mit entfernt werden.

Teilweise wird zusätzlich eine Bestrahlung und nur sehr selten eine Hormonbehandlung oder eine Chemotherapie eingesetzt.

Bei Patientinnen, die nicht operiert werden können oder die sich in sehr weit fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung befinden, kommt die alleinige Strahlentherapie zum Einsatz.

.

Was können Sie selbst tun?

Tritt eine irreguläre Blutung ein, also eine Blutung außerhalb des normalen Zyklus oder eine Blutung nach dem Klimakterium (Wechseljahre), dann sollten Sie Ihren Frauenarzt aufsuchen. Gebärmutterkörperkrebs entwickelt sich in der Regel sehr langsam. Die Frühdiagnose erhöht die Heilungschancen deutlich. Vorbeugemaßnahmen (Präventionsmaßnahmen) Der Gebärmutterkrebs entwickelt sich langsam. Durch regelmäßige gynäkologische Untersuchungen mit Abstrich und Zelluntersuchungen ist eine frühzeitige Diagnose möglich. Jede Blutung nach der Menopause gehört in ärztliche Untersuchung. Früher Beginn des Geschlechtverkehrs, häufiger Partnerwechsel, mangelhafte Sexualhygiene, Nikotinkonsum erhöhen das Erkrankungsrisiko. In einigen Fällen wird die Entstehung des Gebärmutterkrebses dadurch begünstigt, wenn zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden nur Östrogene (weibliches Geschlechtshormon) eingesetzt werden.

.

Prognose :

Wird Gebärmutterkörperkrebs rechtzeitig und erfolgreich operativ behandelt, ist eine endgültige Genesung sehr wahrscheinlich.

.

Brustkrebsversicherung und weitere sechs frauenspezifischen Krebsarten... bei der Brustkrebsversicherung handelt es sich um eine Krebsversicherung für Frauen, die im Krankheitsfall (bösartiger Tumor) eine Versicherungssumme, eine Rente für ein Jahr und ein Krankenhaustagegeld beinhaltet. Für die Auszahlung der Versicherungssumme ist nur die Diagnose der genannten Krebsarten erforderlich, nicht aber eine Operation maßgebend. Online Antrag zur Brustkrebsversicherung Mammakarzinom

Hinweis zur Abwicklung:

Der Online Antrag zur Brustkrebsversicherung und weitere sechs frauenspezifischen Krebsarten wird sehr vertraulich behandelt... bei der Brustkrebsversicherung handelt es sich um eine Krebsversicherung für Frauen, die im Krankheitsfall (bösartiger Tumor) bei Brustkrebs- Mammakarzinom, Ovarialkarzinom, Tubenkarzinom, Uteruskarzinom, Vaginalkarzinom, Vulvakarzinom, Zervixkarzinom, und diesen weiteren sechs anderen frauenspezifischen Krebsarten eine Versicherungssumme, eine Rente für ein Jahr und ein Krankenhaustagegeld beinhaltet. Für die Auszahlung der Versicherungssumme ist nur die Diagnose der genannten Krebsarten erforderlich, nicht aber eine Operation maßgebend.

Widerrufsrecht nach VVG

Nach Zusendung der Vertragsunterlagen haben Sie ein 30 tägiges Rücktrittsrecht, da bei Abschluß keine Versicherungsbedigungen in Papierform ausgehändigt wurden.

Online Antrag zur Brustkrebsversicherung Mammakarzinom