Vaginalkarzinom(Scheidenkrebs ist eine seltene Krankheit. )

Wie bemerkt man die Krankheit?

Die ersten Anzeichen sind kleine nässende, manchmal schmerzhafte und nicht heilende Hautverletzungen oder Schwellungen. Diese bemerkt die Betroffene häufig nicht. Erst ein blutiger Ausfluss und eine Blutung beim Geschlechtsverkehr führen viele Patientinnen zum Arzt.

Häufiger sind bösartige Tumore, die von einem anderen Organ ausgehen und von da in die Scheide einwachsen oder in der Scheide Metastasen bilden. Diese Tumoren werden daher als sekundäre Vaginalkarzinome bezeichnet, im Gegensatz zu den direkt in der Scheide entstandenen primären Vaginalkarzinomen, dem Scheidenkrebs. Das Vaginalkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Scheide. Der genaue Entstehungsmechanismus dieser Tumoren ist bis heute nicht bekannt

Die primären Vaginalkarzinome treten jedoch fast immer im Zusammenhang mit einer Ansteckung mit dem humanen Papillomavirus (HPV) auf. Es existieren verschiedene Stämme von HPV, die im Bezug auf die Entstehung von Scheidenkrebs unterschiedlich gefährlich sind. Viele Stämme sind recht harmlos und verursachen nur gutartige Warzen, so genannte Papillome. Andere aber haben das Potential die normalen Zellen der Scheidenschleimhaut so zu verändern, dass sie sich zu Krebszellen entwickeln. Scheidenkrebs ist ein bösartiger Tumor der weiblichen Geschlechtsorgane, der am häufigsten im sechsten Lebensjahrzehnt auftritt. Insgesamt ist Scheidenkrebs eine seltene Krebsart, er macht nur etwa ein bis zwei Prozent aller Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane aus. Es sind vor allem Frauen im Alter zwischen 60 und 65 Jahren betroffen. Obwohl die Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind, ist ein bekannter Risikofaktor die HPV-Infektion.

Es gibt unterschiedliche Krebsarten in der Scheide. Die allermeisten Vaginalkarzinome (90 Prozent) entstehen aus Veränderungen der obersten Schleimhautschicht (Plattenepithelkarzinome). Selten entsteht der Krebs aus Drüsengewebe (Adenokarzinom). Im Bereich der Scheide kann auch ein schwarzer Hautkrebs (Melanom) auftreten.

Die sekundären Vaginalkarzinome können praktisch von allen in der Nähe gelegenen Organen ausgehen, also beispielsweise von der Gebärmutter, dem Gebärmutterhals oder der Harnblase. Seltener kann es sich bei einem sekundären Vaginalkarzinom auch einmal um einen Ableger von einem weiter entfernten Tumor handeln. So können sich etwa auch Krebszellen, die von einem bösartigen Brusttumor stammen, in der Scheide ansiedeln und einen neuen Knoten, eine so genannte Metastase bilden.

Symptome:

Ein Vaginalkrebs verursacht deshalb häufig Blutungen, weil der Tumor, der sehr stark durchblutet ist, verletzlich ist und darüber hinaus auch blutende Geschwüre bilden kann. Der Tumor kann in weit fortgeschrittenen Fällen auch durch die Harnblasenwand wachsen, so dass eine Verbindung zwischen Blase und Scheide, eine so genannte Harnfistel, entsteht. Der Urin kann dann unkontrolliert durch diese neue Verbindung über die Scheide abfließen.

Diese offenen Geschwüre sind zudem ein optimaler Ort für Bakterien um sich anzusiedeln und zu vermehren. Dies erklärt die auffallend hohe Anzahl von Scheideninfektionen bei Frauen, die an einem Vaginalkarzinom leiden, welche sich durch übel riechenden, bräunlichen Ausfluss bemerkbar machen.

Die häufigsten Symptome sind abnormale Blutungen aus der Scheide, die zum Beispiel nach dem Geschlechtsverkehr auftreten können. Auch das Auftreten von so genannten Zwischenblutungen, die also zwischen den normalen Regelblutungen (Menstruation) auftreten, sowie auch Blutungen nach den Wechseljahren (Menopause) werden häufig beobachtet.

Was sind die Symptome von Scheidenkrebs?

Die ersten Anzeichen sind oftmals von der Patientin selbst nur schwer erkennbar, denn der Tumor ist meist: (Scheidenkrebs)

· Schmerzlos

· Er führt erst ab einer bestimmten Größe zu Beschwerden, z.B. beim Geschlechtsverkehr, beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang.

· Erst ein blutiger Ausfluss oder eine Blutung beim Geschlechtsverkehr führt die Patientin dann zum Arzt.

Ursachen:

Die genauen Ursachen des Scheidenkrebses sind unbekannt. Beim primären Vaginalkarzinom spielen aber Humane Papilloma-Viren (HPV) eine wesentliche Rolle, ähnlich wie beim Gebärmutterhalskrebs. Diese Viren kommen bei Frauen häufig im Genitalbereich vor, es lassen sich verschiedene Typen nachweisen. Nur die so genannten "High-Risk-Typen" erhöhen das Risiko für Krebsvorstufen später können sie in ein Karzinom übergehen. Grundsätzlich unterscheidet man bei Krebs zwischen einem primären und sekundären Entstehungsmechanismus. Der Krebs kann sich entweder im Organ selbst entwickeln (primär) oder der Ursprungsort des Krebses liegt in einem anderen Organ; von dort bildet er Absiedelungen (sekundär).

Scheidenkrebs breitet sich häufig über den Lymphweg, seltener über den Blutweg aus. Lymphknotenmetastasen treten deshalb häufiger auf als Fernmetastasen. Scheidenkrebse des oberen und mittleren Drittels metastasieren wie Gebärmutterhalskrebs bevorzugt in die Beckenlymphknoten. Dagegen bilden Tumore des unteren Scheidendrittels zuerst Absiedelungen in den Leistenlymphknoten.

Diagnose:

Wenn ein bösartiges Vaginalkarzinom entdeckt wird, muss durch zusätzliche Untersuchungen bestimmt werden, wie weit sich der Tumor bereits ausgebreitet hat. Diese Bestimmung des genauen Krankheitsstadiums ist von großer Bedeutung, weil sich das optimale Therapieschema je nach Krankheitsstadium sehr stark unterscheiden kann. Während der gynäkologischen Untersuchung wird der Arzt in einem weiteren Schritt der Diagnosefindung eine Gewebeprobe, auch Biopsie genannt, aus dem verdächtigen Gebiet entnehmen. Dabei wird mit einer Hohlnadel ein kleiner Gewebezylinder aus dieser Region entfernt, der nach entsprechender Aufbereitung unter einem Mikroskop untersucht wird.

Das Vaginalkarzinom fällt bei der gynäkologischen Untersuchung durch Veränderungen der normalerweise gleichmäßig rosa Schleimhaut der Scheide auf. Dabei kann der Scheidenkrebs als weißliche Stelle, kleiner Knoten oder Geschwür auffallen. Der Arzt beurteilt aber nicht nur das Aussehen der Scheidenschleimhaut, er kann verdächtige Bezirke auch abtasten. Ein bösartiger Tumor ist meist härter als die umliegenden Regionen der Scheide.

Therapie:

Generell gilt, dass der Tumor in einem möglichst frühen Krankheitsstadium durch eine Operation entfernt werden sollte. Dabei wird je nach dem, wo sich dieser befindet, eine speziell angepasste Operation durchgeführt. Da der Scheidenkrebs ein sehr Strahlensensibler Tumor ist, wird im Anschluss an die Operation in der Regel eine Strahlentherapie durchgeführt. Durch diesen Therapiezusatz können im Körper verbliebene Tumorzellen sehr effektiv bekämpft und zerstört werd Da der Scheidenkrebs durch die Strahlentherapie deutlich verkleinert wird, wird sie auch dazu benutzt, ihn auf eine operierbare Größe schrumpfen zu lassen. In diesem Fall wird der verkleinerte Tumor im Anschluss an die Bestrahlung durch eine Operation entfernt. Nach dieser eben beschriebenen, meist chirurgischen Therapie des Vaginalkrebses, wird vom Chirurgen versucht, beispielsweise aus Haut eine Ersatzscheide aufzubauen. Auch wenn dadurch der Geschlechtsverkehr für die betroffenen Frauen wieder möglich wird, ist dieser oft mit erheblichen Komplikationen und Beschwerden verbunden.

Die Therapie des Scheidenkrebses hängt vom Stadium der Ausbreitung sowie dem Alter und allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin ab. Je nach Krankheitsstadium und Tumorart folgen entweder eine Operation, eine Strahlentherapie oder beides. Sitzen die Tumoren in der Nähe des Gebärmutterhalses, muss ein Teil der Scheide entfernt werden. Dazu kommt eine so genannte radikale Gebärmutterentfernung mit Entfernung (Resektion) der Lymphknoten im kleinen Becken.Die häufigste Behandlungsart beim Vaginalkarzinom ist die Bestrahlung der Scheide und umgebenden Lymphabflussgebiete. Die Bestrahlung kann entweder von innen (Afterloading Technik) oder von außen durch die Haut (perkutan) erfolgen. Die Heilungschancen vom Scheidenkrebs hängen stark vom Krankheitsstadium und der genauen Art des Vaginalkarzinoms ab. Nur kleine, begrenzte Tumore in einem frühen Krankheitsstadium haben eine relativ gute Prognose. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass diese am effizientesten behandelt werden können. Zudem sind Tumore in diesem frühen Entwicklungsstadium meist noch nicht in benachbarte Organe und Gewebe eingewachsen und haben auch noch keine Ableger, so genannte Metastasen, in entfernten Organen gebildet. Je weiter der Tumor jedoch fortgeschritten ist, desto mehr verschlechtern sich die Heilungschancen.

Behandlung:

Meist wird bestrahlt, wobei Radiumeinlagen verwendet werden und meist zusätzlich von außen bestrahlt wird. Beim Befall des unteren Scheidendrittels müssen auch die inguinalen Lymphknoten mitbestrahlt werden. Man muss jedoch bedenken, dass jede Frau mit Scheidenkrebs ihre ganz individuelle Prognose hat. Abhängig von Stadium und Ausbreitungsgrad des Tumors erfolgt die Therapie meist operativ oder durch Bestrahlung.Erfolgt die Diagnose und anschließende Therapie Die häufigste Behandlungsart ist die Bestrahlung der Scheide und der umgebenden Lymphabflussgebiete. frühzeitig, so sind die Prognosen des Vaginalkarzinoms gut und eine vollständige Heilung ist möglich.

Frühzeitig diagnostizierte, kleine Vaginalkarzinome können mittels chirurgischemEingriff organerhaltend entfernt werden. Bei ausgedehnten Karzinomen ist es oft erforderlich, dass die Scheide vollständig entfernt werden muss. Häufig müssen auch Teile der Blase und des Darmes herausoperiert werden. Kleine Scheidenkarzinome können operativ entfernt werden, ohne dass die Scheide übermäßig in Mitleidenschaft gezogen wird. Bei ausgedehnten Tumoren hingegen muss die Scheide meist vollständig entfernt werden. Die Patientinnen können bei Wunsch in solchen Fällen in einer zweiten Operation eine künstliche Scheide bekommen. Bei ausgedehnten Tumoren werden bei der Operation auch Teile der Blase und des Darms entfernt, mitunter auch das gesamte Organ.

Eine chemotherapeutische Behandlung wird in den meisten Fällen nur dann angewendet, wenn sich Metastasen, das heißt Tochtergeschwülste, in anderen Organen ausgebildet haben.

Bei der Bestrahlung sind prinzipiell zwei Wege möglich:

          · Die Brachytherapie, bei der eine kleine Strahlenquelle in unmittelbarer Nähe des Tumors appliziert wird.

          · Die Teletherapie, das heißt Bestrahlung mit einer Strahlenquelle von Außen.

Im Anschluss an die Therapie sind regelmäßige Nachkontrollen beim Arzt von großer Bedeutung. In den ersten drei Jahren sollten diese alle drei Monate, vom vierten bis zum sechsten Jahr alle sechs Monate und danach jährlich stattfinden. Sie beinhalten eine ausführliche Anamnese (Gespräch) mit gezielter Befragung nach Beschwerden und eine gynäkologische Untersuchung mit Scheidenultraschall. Patientinnen werden empfohlen sich diesen Kontrollen regelmäßig zu unterziehen. Darüber hinaus sollten sie bei auftretenden Beschwerden unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Dies ist notwendig, um Rückfälle frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Je eher der Tumor entdeckt wird desto besser ist die Überlebenschance!

Spruch:

Ich wünsche Dir Mut für den Tag, für die Stunde, für all Dein Beginnen. Ich wünsche Dir Mut für jede Sekunde, in der Du Dich mühst, ihn neu zu gewinnen.

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Widerrufsrecht nach VVG

Nach Zusendung der Vertragsunterlagen haben Sie ein 30 tägiges Rücktrittsrecht, da bei Abschluß keine Versicherungsbedigungen in Papierform ausgehändigt wurden.

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